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Eine EEG ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Haushalten, Betrieben oder Gemeinden, die gemeinsam Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugen und verbrauchen. Mitglieder profitieren von reduzierten Netzentgelten (je nach Netzebene −28%, −57% oder −64%) und marktnahen Tarifen statt dem niedrigen OeMAG-Einspeisetarif.
Das hängt vom Netzbereich und Verbrauch ab. Bei einer lokalen EEG (−57% Netzentgelt) und einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh mit 60% EEG-Deckung sind Ersparnisse von €150–300 pro Jahr realistisch. Nutzen Sie unseren EEG-Vorteilsrechner für eine genaue Berechnung.
Der investitionsbedingte Freibetrag (IFB) für Photovoltaik beträgt 2026 30% der Anschaffungskosten. Zusätzlich gibt es Landesförderungen je Bundesland sowie den Klimafonds-Investitionszuschuss. Alle aktuellen Förderungen finden Sie unter wärmewende.at/foerderungen.
Eine lokale EEG verbindet Mitglieder an derselben Trafostation (Netzebene 6/7) — Netzrabatt 57%. Eine regionale EEG erstreckt sich über ein Umspannwerk (NE 4/5) — Netzrabatt 28% für Haushalte, 64% für Gewerbe. Eine Bürgerenergiegemeinschaft (BEG) hat keine geografische Einschränkung, bietet aber keinen Netzentgelt-Rabatt.
Nutzen Sie unsere EEG in meiner Nähe finden — dort finden Sie alle eingetragenen Energiegemeinschaften mit aktuellen Tarifen, Kontaktdaten und Beitrittsstatus. Alternativ gibt es die offizielle Plattform stromverbindet.energiegemeinschaften.gv.at.
Mit dem Öko-IFB (22% Förderung) und niedrigen Betriebskosten sind E-Autos bei mittlerer Laufleistung meist günstiger als Verbrenner. Der genaue Break-even hängt von Fahrzeugpreis, Jahreskilometern und Stromtarif ab — unser TCO-Rechner zeigt den Vergleich auf 5 Jahre.
Für Neubauten und sanierte Gebäude ist die Wärmepumpe die wirtschaftlichere Wahl — niedrigste Betriebskosten, bis zu 30% Bundesförderung, null CO₂ mit Ökostrom. Im unsanierten Altbau mit Radiatoren kann eine Pelletsheizung oder ein Biomethan-Tarif die bessere Übergangslösung sein, bis eine Dämmung erfolgt. Fossiles Erdgas erhält keine Förderung mehr und wird durch steigende CO₂-Abgaben teurer. Mehr im 20-Jahres-Kostenvergleich.
Grünes Gas — vor allem Biomethan aus organischen Reststoffen — ist chemisch identisch mit Erdgas, verbrennt aber nahezu CO₂-neutral. Bestehende Gastherme, Leitungen und Geräte funktionieren ohne Umbau. Österreich hat bis zu 58 TWh Potenzial für grüne Gase. Mehrere Anbieter (Wien Energie, EVN, Verbund) bieten bereits Biomethan-Tarife an — der Wechsel läuft wie ein normaler Anbieterwechsel. Mehr auf wärmewende.at/gruenes-gas.
Die größte Wirkung hat die Außenwanddämmung (25–35% Einsparung), aber sie ist auch die teuerste Maßnahme. Die schnellste Amortisation hat die Kellerdeckendämmung — günstig, einfach, sofort spürbar. Als Strategie gilt: erst dämmen, dann das Heizsystem wählen — danach braucht die Wärmepumpe eine kleinere Dimensionierung und läuft effizienter. Bis zu 50% Förderung über Sanierungsbonus + Landesförderung kombinierbar. Details auf wärmewende.at/sanierung.
Quellen